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AirPods-Vergleich

Aktualisiert: Oktober 2026Lesezeit: 6 Minuten

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Welche AirPods solltest du kaufen? Kaufe die AirPods Pro 3, wenn du starkes Noise Cancelling, sicheren Sitz beim Sport und Gesundheitsfunktionen willst. Kaufe die AirPods 4, wenn du In-Ears mit Silikonaufsätzen nicht magst und einen leichten Alltags-Kopfhörer suchst, mit ANC-Variante, wenn du gelegentlich Ruhe brauchst. Die AirPods Max 2 lohnen sich nur, wenn du einen Over-Ear mit Apple-Integration willst und Gewicht und Preis in Kauf nimmst. Im September 2026 hat Apple zudem die AirPods 5 vorgestellt, mehr dazu weiter unten.

Dieser AirPods-Vergleich gehört zu unseren Kopfhörer-Vergleichen. Wir stellen alle aktuellen Modelle nebeneinander und sagen dir je Kriterium, welches vorn liegt.

Alle AirPods im direkten Vergleich

KriteriumAirPods 4AirPods 4 mit ANCAirPods Pro 3AirPods Max 2
Bauformoffener In-Earoffener In-EarIn-Ear mit AufsätzenOver-Ear
Noise Cancellingneinja, moderatja, sehr starkja, stark
Transparenz und adaptives Audioneinjajaja
Laufzeit pro Ladung (Herstellerangabe)bis 5 Std.bis 4 Std. mit ANCbis 8 Std. mit ANCbis 20 Std. mit ANC
SchutzIP54IP54IP57kein Wasserschutz angegeben
Pulsmessungneinneinjanein
Kabelloses Ladenneinjajanein
Besonderheitsehr leicht, günstigstes ModellCase mit LautsprecherHörgesundheitsfunktionenverlustfreies Audio per USB-C

Sitz und Tragekomfort: unentschieden, je nach Ohr

Hier unterscheiden sich die Modelle grundlegend. Die AirPods 4 sitzen offen in der Ohrmuschel, ohne Silikonaufsätze. Viele Menschen, die In-Ears im Gehörgang als unangenehm empfinden, tragen sie stundenlang ohne Druck. Allerdings halten sie nicht bei jeder Ohrform sicher, und beim Sport können sie verrutschen.

Die AirPods Pro 3 dichten mit Aufsätzen im Gehörgang ab und sitzen dadurch deutlich fester. Apple liefert sie mit mehreren Größen aus, darunter einer besonders kleinen. Die AirPods Max 2 umschließen als Over-Ear die Ohren komplett, sind mit rund 386 Gramm aber schwer und auf Dauer am Scheitel spürbar. Wie sich offene und abgedichtete Bauweisen grundsätzlich unterscheiden, erklären wir unter Offene oder geschlossene Kopfhörer?.

Noise Cancelling: AirPods Pro 3 gewinnen

Die AirPods Pro 3 bieten das stärkste ANC aller In-Ear-AirPods. Laut Apple ist die Geräuschunterdrückung doppelt so stark wie bei den AirPods Pro 2. In Bahn, Bus und Büro gehören sie damit zu den besten In-Ears überhaupt. Die AirPods Max 2 dämpfen als Over-Ear ebenfalls stark, Apple nennt eine Verbesserung um bis zu das Anderthalbfache gegenüber dem Vorgänger.

Die AirPods 4 mit ANC haben aufgrund ihrer offenen Bauform eine physikalische Grenze. Ohne Abdichtung lässt sich Lärm nur begrenzt auslöschen. Sie dämpfen Brummen spürbar, kommen aber nicht annähernd an die Pro 3 heran. Die AirPods 4 ohne ANC dämpfen gar nicht.

Klang: AirPods Max 2 vorn, Pro 3 knapp dahinter

Die AirPods Max 2 klingen mit großen Treibern am vollsten und räumlichsten. Per USB-C-Kabel spielen sie Musik verlustfrei in 24 Bit und 48 kHz. Die AirPods Pro 3 liefern dank Abdichtung einen kräftigen Bass und klare Details und sind für In-Ears sehr gut. Die AirPods 4 klingen offener und luftiger, aber mit weniger Bass, weil die Abdichtung fehlt. In lauter Umgebung geht bei ihnen mehr Klang verloren.

Alle Modelle unterstützen personalisiertes 3D-Audio mit Kopftracking. Hi-Res-Codecs wie LDAC gibt es bei Apple nicht, über Bluetooth läuft der Ton per AAC.

Akku: AirPods Max 2 und Pro 3 vorn

Die AirPods Max 2 halten laut Apple bis zu 20 Stunden mit ANC. Bei den In-Ears liegen die AirPods Pro 3 mit bis zu 8 Stunden pro Ladung klar vorne. Die AirPods 4 kommen auf bis zu 5 Stunden, die ANC-Variante auf bis zu 4 Stunden mit aktiver Geräuschunterdrückung. Die Ladecases liefern bei allen In-Ears mehrere zusätzliche Ladungen.

Sport und Gesundheit: AirPods Pro 3 gewinnen klar

Die AirPods Pro 3 sind nach IP57 geschützt und überstehen damit auch kurzes Untertauchen. Sie messen beim Training den Puls, was ohne Apple Watch interessant ist. Dazu kommen Hörgesundheitsfunktionen wie ein Hörtest. Welche davon in Deutschland verfügbar sind, hängt von Apples Freigaben ab. Die AirPods 4 sind nach IP54 gegen Schweiß geschützt, sitzen beim Sport aber weniger sicher. Die AirPods Max 2 sind für Sport ungeeignet.

Die Modelle im Detail

Apple AirPods Pro 3

Ideal für: iPhone-Nutzer, die das beste Gesamtpaket wollen

  • Sehr starkes ANC
  • Sicherer Sitz mit Aufsätzen
  • Pulsmessung und IP57
  • Beste Laufzeit der In-Ear-AirPods
  • Teuerste In-Ear-AirPods
  • Extras nur mit Apple-Geräten

Für die meisten iPhone-Nutzer sind die AirPods Pro 3 die beste Wahl. Sie vereinen Ruhe, guten Klang, Sportfunktionen und lange Laufzeit.

Apple AirPods 4 mit aktiver Geräuschunterdrückung

Ideal für: Alle, die keine Aufsätze mögen, aber gelegentlich Ruhe brauchen

  • Offener, druckfreier Sitz
  • ANC und Transparenzmodus
  • Kabelloses Laden
  • ANC deutlich schwächer als bei den Pro 3
  • Kürzere Laufzeit mit ANC

Ein guter Kompromiss für alle, die den offenen Sitz lieben. Erwarte aber keine echte Stille in lauter Umgebung.

Apple AirPods 4

Ideal für: Preisbewusste und Gelegenheitshörer

  • Günstigste AirPods
  • Sehr leicht
  • Offener Sitz ohne Aufsätze
  • Kein Noise Cancelling
  • Kein kabelloses Laden

Die AirPods 4 sind der einfache Einstieg ins Apple-Universum. Für Podcasts und Musik in ruhiger Umgebung reichen sie völlig.

Apple AirPods Max 2

Ideal für: Apple-Fans, die einen Over-Ear wollen

  • Voller, räumlicher Klang
  • Starkes ANC
  • Verlustfreies Audio per USB-C
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Schwer
  • Sehr teuer
  • Für Android kaum sinnvoll

Die AirPods Max 2 sind ein Luxusprodukt für Apple-Nutzer. Wer vor allem Ruhe sucht, bekommt bei Sony oder Bose mehr fürs Geld.

Was ist mit den AirPods 5?

Im September 2026 hat Apple die AirPods 5 vorgestellt. Sie bleiben beim offenen Design der AirPods 4, sollen laut Apple aber bis zu 50 Prozent mehr Umgebungslärm entfernen als die AirPods 4 mit ANC und einen verbesserten Klang und Transparenzmodus bieten. Es gibt eine Variante mit einfachem Ladecase und eine mit kabellos ladbarem Case.

Unsere Einschätzung: Wenn dir der offene Sitz gefällt und du neu kaufst, lohnt sich der Blick auf die AirPods 5. Die AirPods 4 bleiben interessant, solange sie deutlich günstiger angeboten werden. An der grundsätzlichen Grenze offener In-Ears ändert sich aber nichts: Für echte Ruhe bleiben die AirPods Pro 3 die bessere Wahl.

Fazit: Welche AirPods für wen?

AirPods Pro 3: für die meisten iPhone-Nutzer die beste Wahl, besonders für Pendler, Sportler und alle, die Ruhe wollen. Den direkten Vergleich mit den günstigeren Modellen liest du unter AirPods Pro 3 oder AirPods 4?, und gegen die stärkste Konkurrenz von Sony treten sie unter AirPods Pro 3 oder Sony WF-1000XM6? an.

AirPods 4 und AirPods 4 mit ANC: für alle, die Aufsätze im Ohr nicht mögen und vor allem in ruhiger Umgebung hören.

AirPods Max 2: für Apple-Fans, die einen Over-Ear mit voller Ökosystem-Integration suchen und das Gewicht nicht stört.

Wenn du ein Android-Smartphone nutzt, ist keines der Modelle ideal, da viele Funktionen nur mit Apple-Geräten funktionieren. Hier findest du unter Kopfhörer für Android passendere Alternativen.

Häufige Fragen

Welche AirPods haben das beste Noise Cancelling?

Die AirPods Pro 3 haben das stärkste ANC der In-Ear-Modelle. Die AirPods Max 2 dämpfen als Over-Ear ebenfalls sehr stark. Die AirPods 4 mit ANC bieten wegen ihrer offenen Bauform nur eine moderate Geräuschunterdrückung.

Lohnen sich die AirPods Pro 3 gegenüber den AirPods 4?

Ja, wenn du Ruhe in Bahn oder Büro suchst, Sport treibst oder eine längere Laufzeit brauchst. Wenn du vor allem zu Hause oder in ruhiger Umgebung hörst und keine Aufsätze magst, reichen die AirPods 4.

Welche AirPods sind am besten zum Sport?

Die AirPods Pro 3. Sie sitzen dank Aufsätzen sicher, sind nach IP57 geschützt und messen beim Training den Puls. Die AirPods 4 sind zwar gegen Schweiß geschützt, können beim Laufen aber verrutschen.

Funktionieren AirPods mit Android?

Ja, als normale Bluetooth-Kopfhörer. Viele Funktionen wie automatisches Umschalten, Einstellungen und Gesundheitsfunktionen gibt es aber nur mit Apple-Geräten. Für Android sind andere Modelle meist die bessere Wahl.

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